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Samstag, 16. November 2013

°° Neu im brösligen Regal #6 °°

Liebe Mitbrösler, 
ich hoffe, ihr habt einen tollen Tag verbracht und die noch milderen Temperaturen genossen. Zumindest hier in Mittelfranken hat es nicht geregnet und der frische Wind war gerade noch so erträglich. Ich habe mich heute mit einem lieben Freund, den ich übers Bloggen kennengelernt habe, getroffen und mich sehr gefreut ihn wiederzusehen. Der Blog heißt >> Skys Buchrezensionen und vielleicht kennen ihn manche durch seine Kolumne „Zerrissene Seiten“? Wir haben den Tag ganz gemütlich mit einem Starbucks Besuch begonnen und sind dann weiter in die nächste Buchhandlung (wohin auch sonst ;-) ). Nebenbei sei bemerkt: Es ist so angenehm zwischen Büchern zu schmökern, wenn die Begleitung die gleiche Leidenschaft teilt. ^_^ Das sind meine neuen Bücher von dieser Woche:
Was ist denn das ganz oben? Das ist ein sog. Scrapbook. Erst vor kurzem ist mir der Begriff begegnet und ich hab nach dem ersten googeln bei Twitter die Frage in die Timeline geworfen. Es ist eine Art Fotoalbum, nur mit individuellem Design, das man selbst bastelt. Das Hobby kommt aus den USA und Canada, wo es in Bastelläden bereits eigene Bereiche zum „Scrapbooken“ gibt. Ich habe dieses schöne Exemplar bei Dawanda gefunden und war sofort Feuer und Flamme. Der Großteil des Designs war hierbei zwar schon vorgegeben, das störte mich aber nicht (habsch mich nämlich total verknallt und so <3 )
Nachdem ich das erste Buch der „Hector“-Reihe „Oder die Suche nach dem Glück“ bereits ganz vielen Leuten aufs Auge gedrückt habe, musste ich auch den neuesten Teil „Hector fängt ein neues Leben an“ von Francois Lelords kleinem Helden haben. Im letzten Jahr konnte mich „Die kleine Souvenirverkäuferin“ leider überhaupt nicht überzeugen, geschweige denn soweit bringen, dass ich den Titel zu Ende lese (zum Beitrag >> [Abgebrochen] Die kleine Souvenirverkäuferin) und nun setze ich alle Hoffnungen in Lelords neues Werk.
Hector fängt ein neues Leben an: „Viele Wege führen zum Glück. Hector ist irgendwie unzufrieden. Die Kinder sind groß, Clara geht ganz in ihrem Beruf auf, seine Praxis langweilt ihn ein bisschen, und auch sonst fühlt er sich nicht wohl. Hat er die berühmte Midlife-Crisis? Gerade hat er begonnen, seinen Freund und Kollegen, den alten François deshalb zu konsultieren, da erreicht ihn die Nachricht von dessen Tod. Ein Schock – doch kurz darauf mehren sich die Anzeichen, dass François noch am Leben ist – nur dass er rätselhafterweise immer jünger zu werden scheint. Hector beginnt ihn überall in Paris zu suchen. Er besucht Fremde und alte Freunde – eine gute Gelegenheit, zu beobachten, wie die anderen sich mit ihren »besten Jahren« arrangieren. Und eine Chance für den Fernreisenden Hector, seine eigene, wunderbare Stadt neu zu entdecken. Seine Führerin auf dieser Erkundungstour: François‘ zauberhafte Enkelin Amandine. Kein Wunder, dass Clara ihre ganz eigene Midlife-Crisis entwickelt.“ (Quelle: piper.de inkl. Leseprobe)
Wer es erkennt, JA, es sind Wildwood 1 & 2 – die ENGLISCHEN Ausgaben. Brösel? Englisch? WHOAT? Sehr geübt bin ich darin ja nicht, brauche ewig für ein Buch und verstehe meistens auch nur die Kernaussagen. Mehrere Faktoren spielten für den Kauf eine Rolle: Als ich in Würzburg auf dem Bloggerworkshop bei Arena und mit Alex vom Bücherkaffee auf den Zug gewartet habe, kaufte sie ganz begeistert einen der beiden Bände und die Aufmachung inkl. Illustrationen ist einfach total schön. Ich hoffe, man erkennt auf dem Bild schon allein den genialen Buchschnitt (der „Schnitt“, der nicht vorhanden ist ;-) ). Alex hat es mit ihrer Rezension der deutschen Ausgabe von Wildwood etwas näher beschrieben. Danke für den Tipp, liebe Alex! Da Sky heute mehrmals „das habe ich gelesen, auf Englisch“ sagte und er mich motivierte es einfach zu probieren, lag ein Buch für Kids ab 10 mit schöner Aufmachung doch nahe?! :-)
Wildwood 1 (dt. Ausgabe): „Der Jugendbuchbestseller aus den USA – wundervoll erzählt und atemberaubend schön bebildert. Das Leben der zwölfjährigen Prue verläuft völlig normal. Zumindest bis ihr geliebter kleiner Bruder Mac eines Tages von einer Schar Krähen in die Lüfte gehoben und in die Undurchdringliche Wildnis verschleppt wird, ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Um ihren Bruder zu retten, überschreitet Prue die Grenzen des Waldes und entdeckt eine unglaubliche Welt …
 
Colin Meloy ist mit seinem Debütroman ein zauberhaftes Leseerlebnis für Jung und Alt gelungen.

Noch nie hat jemand die Undurchdringliche Wildnis betreten – oder kam je zurück, um davon zu berichten. Doch als Prue mit ansehen muss, wie ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen dorthin entführt wird, steht für sie fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn finden und wieder zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnbare Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe und werden dabei in gefährliche Kämpfe verwickelt. Was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens …“ (Quelle: heyne-fliegt.de inkl. Leseprobe)

Bei diesen neuen Büchern fällt es noch schwerer mein aktuelles „Wie viel Leben passt in eine Tüte“ nicht gleich sofort abzubrechen. Leider nervt mich die Protagonistin Rose total und ich kann so gar nicht mit ihr mitfühlen. Ich komme mir regelrecht kalt vor, aber es interessiert mich einfach nicht, was wohl als nächstes passiert. Ich gebe dem Buch jetzt noch eine Chance, indem ich jetzt weiterlese. Vielleicht bin ich derzeit einfach nicht in der richtigen Stimmung?! Pausieren und wann anders nochmals probieren klingt auf jeden Fall besser als komplett abzubrechen :-)

Falls noch nicht gesehen:  
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                                                                                                                                             Wish you a nice evening

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