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Sonntag, 19. Juli 2015

Rezension | „Heart. Beat. Love.“ – James Patterson

Originaltitel: First Love | Autoren: James Patterson & Emily Raymond | 320 Seiten | ISBN: 978-3-423-76107-9
Hardcover | 16,95 € | eBook | 14,99 € | dtv Verlag | Leseprobe |


Heart.-Beat.-Love.-James-Patterson-Emily-Raymond-dtv-Verlag-CoverAxi steht kurz vor ihren Abschlussprüfungen und schlägt ihrem besten Freund Robinson sehr spontan einen Roadtrip durch die USA vor. Der ist sofort dabei, hat jedoch keine Lust, die ganze Tour mit dem Bus zu bewältigen und klaut den beiden eine Harley. Sie wollen etwas ganz Besonderes aus ihrer Reise machen und allen aufregenden, teils waghalsigen Taten voran hofft Axi, dass nicht nur ihr Herz gestohlen wurde. Als das Schicksal die zwei Jugendlichen einholt, stehen Antworten und Hoffnungen jedoch auf Messers Schneide.

 

„Heart. Beat. Love.“ war mein erstes Buch von James Patterson und besonders die tolle Aufmachung und der versprochene Roadtrip quer durch Amerika, waren bezüglich meines USA Aufenthalts im letzten Jahr die Hauptgründe, weshalb ich es lesen wollte.

Spontaner Roadtrip? Spontan ist gar kein Ausdruck, denn ab dem Prolog geht es so überstürzt los, dass man gar keine Möglichkeit für eine Aufbruchstimmung bekommt. Leider zieht sich das durch das ganze Buch, der rote Faden wirkt oft abgeschnitten, die Kapitel abgehackt und ein Summerfeeling bleibt bei mir fast gänzlich aus. 

 

Ab der Hälfte wird es aufgrund einer einschneidenden Wendung wieder spannend, etwas aufwühlend und ich lege mir bereits die Taschentücher bereit und setze alle Hoffnungen in die restliche Story. Die Ich-Form von Axi bietet Einblick in ihre Gedanken und Beweggründe, sie kann einem fast nur sympathisch sein, weshalb es mir einfacher fällt mit ihr zu reisen als mit Robinson. Einiges wirkt unlogisch und insgesamt wirft das Buch mehr Fragen auf, als das es Antworten gibt. Es ist alles zu: „Zack, zack, zack. Schee wars (net). Ade!“

 

"Schlussendlich bekam ich einen leichten Anflug von Reisefieber, die Bedeutung und die rasante Vergänglichkeit des Lebens rückte kurzzeitig in meinen Fokus und so habe ich die Lesezeit dieses Buches nicht bereut."

Die Schreibe von James Patterson lässt sich angenehm und schnell weglesen, auch die unterschiedlichen Charakterzüge vermag er toll darzustellen, sodass man bei der Schnelllebigkeit des Romans wenigstens vorstellbare Protagonisten hat. Schlussendlich bekam ich einen leichten Anflug von Reisefieber, die Bedeutung und die rasante Vergänglichkeit des Lebens rückte kurzzeitig in meinen Fokus und so habe ich die Lesezeit dieses Buches nicht bereut.

 

„Heart. Beat. Love.“ hat mich gefühlstechnisch so gut wie nicht erreicht. Wenn die Bilder nicht wären, wäre die abenteuerliche und tragische Geschichte wohl kaum bei mir angekommen und nur der Epilog sorgte dafür, dass sich noch etwas Gefühl in meinen Augen bildete. 

 

 

Meine Wertung

(Gutgemeinte)

sys_Bewertung-3

 

 

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