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Montag, 4. Januar 2016

LEIF-Interviews | Die russische Putzfrau Jekaterina Poljakow

Servus liebe Mitbrösler, es kommt selten vor, dass ich Interviews führe, aber heute möchte ich euch damit eine wirklich (für sie selbst unbewusst) lustige… Putzfrau vorstellen! Ich spreche von der Russin Jekaterina Poljakow, die die Wohnung von Max Leif in Schuss hält und auch in anderen Belangen ein wenig (und öfter auch mehr) für Ordnung sorgt. Wer Max Leif ist? Na, der Protagonist des humorvollen Hypochonder-Romans Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler! Und ich durfte mit Freuden seine russische Putzfrau Jekaterina Poljakow interviewen, die mein persönlicher geheimer Star des Buches ist. Nur so viel: Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes Tränen gelacht! Heute bekommt ihr einen Eindruck warum:

| Frau Poljakow, erst einmal vielen Dank für Ihre Zeit. Es freut mich sehr, dass ich Sie nach dem Kennenlernen von Max Leif nun auch persönlich zu Wort kommen lassen kann. Challo Daniela, ist große Ehre, du chast eingeladen mich zu Interview wegen Max Leif. Ist noch nie mir passiert in meine Leben.

| Seit mehr als fünf Jahren arbeiten Sie nun für ihn und kümmern sich vorrangig um die Reinigung der Spiegel und Arbeitsflächen in der Wohnung. Wie war das für Sie, als er plötzlich den Hund Hannibal mit nach Hause brachte? Also muss ich sagen zuerst, dass ich nicht nur kümmere um Spiegel und Flächen, sondern auch um Boden in ganze Chaus. Ist sehr große Chaus, musst du wissen. Und manchmal auch Fenster muss ich machen sauber. Sind sehr große Fenster überall. Was betrifft die Chund, der ist sehr große Chund. Chabe ich gedacht, meine Augen sind nicht richtig, aber chat auch gebellt … musste also Chund sein, dachte ich und war sehr … (wedelt auf der Suche nach dem richtigen Wort mit den Händen) … wild fuchsteufel! (nickt knappt) So war das für mich.

| Würden Sie sagen, dass Sie gern bei Max Leif arbeiten und gab es Momente, die Ihnen in dem Arbeitsverhältnis besonders positiv oder gar negativ im Gedächtnis geblieben sind? (nickt abermals knapp) Arbeite ich sehr gern für Max Leif. Ist er sehr gute Boss, nicht geizig und er kommandiert auch nicht herum mich. (lacht trocken) Mache ich mit ihm manchmal, merkt er aber nicht. (denkt kurz nach und hebt den Zeigefinger) Besonders positiv erinnere ich mich an Moment, als er gesagt chat, zeternde Hyäne muss verlassen das Chaus. Besonders negativ erinnere ich mich, als er chat gewischt Staub selbst. Soll er machen seine Arbeit, ich mache meine und gut!

​ ​ | Wie würden Sie ihn am ehesten beschreiben? Max Leif ist sehr lieber Mensch mit gute Cherz. Sehr große Cherz. Ist er aber ein bisschen (kreiselt den Finger vor ihrer Schläfe) schwer von Begriff manchmal. Dann sieht er Wald nicht vor lauter Bäume. Macht mich das wahnsinnig manchmal.

​ ​ | Da gab es ja mal diese Kondom-Sache​ mit dem Plüschtier.​ Für Max Leif scheinbar eine sehr beschämende Situation. Wie war das für Sie? Dachten Sie je, dass Ihr Chef mehr im Sinn hätte? Ach, die Sache mit rosa Tierkuschel! (hebt die Hand vor die Stirn und stöhnt, als sei sie kurz vor einer Ohnmacht) Mag ich denken daran überchaupt nicht. (entspannt wieder) War sehr schamhafte Moment, und chatte ich große Furcht, dass Max Leif chat sich vorbereitet auf Sex mit mir. Aber zum Glück er chatte vorbereitet andere Sache bloß.

​ ​| Zum Abschluss noch zwei Fragen, Frau Poljakow. Konnten Sie in der Zeit für sich persönlich etwas mitnehmen und werden Sie weiter bei Max Leif arbeiten? Oh ja, konnte ich persönlich für mich mitnehmen ein BMW zum Beispiel. Ist gute, große Auto. Natürlich ich werde weiter arbeiten bei Max Leif. Ist beste Boss in Welt!

 

Die sieben Tode des Max Leif

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Autorin: Juliane Käppler | Knaur Verlag | Broschiert 14,99€ | eBook 12,99€
Erscheinungstermin: Print 11. Januar 2016 | eBook 8. Januar 2016


 

Ihr wollt ein Exemplar von „Max Leif“ gewinnen?

Dann beantwortet mir bis 10. Januar 2016 – 23:59 Uhr in den Kommentaren folgende Frage: Wieso willst Du „Die sieben Tode des Max Leif“ lesen?

Update, 11.01.15: Das Gewinnspiel ist abgeschlossen, der/die Gewinnerin wurde gezogen und bereits per Mail informiert.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner/Die Gewinnerin wird ausgelost und per Mail (die mit dem Kommentar hinterlegt wird) kontaktiert und dann gebeten, seine/ihre Anschrift für die Zusendung des Buches zu nennen. Sollte binnen drei Tage keine Rückmeldung erfolgen, erfolgt eine erneute Losziehung. Die Daten werden nur für diesen Zweck erhoben und nicht an Dritte weitergegeben. Sollte beim Kommentieren ein Fehler auftreten, wende dich bitte per eMail an mich: broesels.buecherregal [at] gmail.com

 

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 (*lacht immer noch*)

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Dein Kommentar:

14 Kommentare

  • Antworten Silvia Montag, 4. Januar 2016 um 7:27

    Die Buchverstellung als Interview ist sehr gut gelungen. Einfach eine tolle Idee!
    Ich würde das Buch gerne gewinnen, weil ich endlich mal wieder was zu lachen brauche.

  • Antworten Olaf Gütte Montag, 4. Januar 2016 um 18:28

    Warum ich das Buch gewinnen möchte, Bröselchen? Ganz einfach, ich möchte mal wissen, wie so’n Hypochonder tickt, außerdem ist Lachen gesund! Viele Grüsse, Olaf

  • Antworten Sandy Montag, 4. Januar 2016 um 21:45

    Das Buch geistert seit kurzem durch die Netze und nachdem du sogar Tränen lachen musstest, habe ich richtig Lust bekommen. Es ist nämlich schon etwas länger her, dass ein Buch mich vor lachen hat weinen lassen. Selbst mit dem Interview (so spitze!) ist das schon gelungen.

    Liebste Grüße,
    Sandy

  • Antworten Carolin Dienstag, 5. Januar 2016 um 9:07

    Das Buch würde ich gern gewinnen, um mal wieder laut zu lachen beim Lesen. Das Interview macht neugierig.

  • Antworten Kerstin W. Dienstag, 5. Januar 2016 um 22:19

    ….weil ich mich soeben in die Putzfrau verguckt habe. Und wenn ich schon keine eigene russische Putzfrau habe, möchte ich zumindest ein wenig Zeit mit dieser hier verbringen….

  • Antworten Margareta Gebhardt Freitag, 8. Januar 2016 um 19:42

    Hallo ,

    Tolles und interessantes Beitrag.
    Ich möchte dieses Buch gern gewinnen weil klingt sehr interessant
    und lustig aber auch spannend .

    Liebe Grüße Margareta

  • Antworten Anne Samstag, 9. Januar 2016 um 9:57

    Ich persönlich greife selten zu lustigen romanen, weil ich dann sehr enttäuscht bin, wenn sie mich doch nicht zu lachen bringen. Wenn du einem dieses buch allerdings so empfehlen kannst, würde ich dem Buch doch gerne mal eine Chance geben und vielleicht (hoffentlich) mal positiv von einem lustigen Buch überrascht werden.

  • Antworten Annö Samstag, 9. Januar 2016 um 9:59

    Ich würde mich sehr gerne mal von einem lustigen Buch positiv überraschen lassen. Finde es selbst sehr schwer, Bücher zu finden, die wirklich lustig sind und nicht nur gewollt und nicht gekonnt. Daher danke für diesen tip ;)

  • Antworten BookALoo Samstag, 9. Januar 2016 um 13:14

    Ich würde das Buch einfach supergerne lesen. Bei den Verlagsvorschauen bin ich schon drüber gestolpert und mittlerweile finden sich auch so viele positive Empfehlungen zu dem Buch. Ich möchte mich auch mal wieder beim Lesen kugeln vor lachen, also muss ich das Buch haben. Punkt. ^^

    LG

  • Antworten Rebekka Samstag, 9. Januar 2016 um 16:31

    Hallo Bröselchen,

    ich möchte gern ein Buch gewinnen, um meinem Hypochonder daheim, mit Initialen M.L. (!!!), noch ein paar wertvolle Impulse für sein Hypochonderleben geben zu können ;-) Und ich freue mich jetzt schon auf die Dialoge zwischen der Putzfrau und Max und ggf dem Chund!!! :-))))

    LG Rebekka

  • Antworten Kora Samstag, 9. Januar 2016 um 18:38

    Wenn dich ein Buch derartig begeistert und in Freudentränen ausbrechen lässt, dann spricht das wohl für sich … und weckt natürlich auch direkt mein (die ich mich auf dein fachkundiges Urteil verlassen kann) Interesse. Klingt doch plausibel, oder? Außerdem: Was geht über ein Feuerwerk an Lachsalven, um das neue Jahr gebührend einzuläuten?!

    Chapeau auch für die Originalität, die du in den Interviewbeitrag gesteckt hast.

    Liebe Grüße,
    Kora

  • Antworten Tatze Samstag, 9. Januar 2016 um 22:00

    Liebes Bröselchen :)

    ein tolles Interview. Ich habe bisher alle Interviews verfolgt, weil mich das Buch schon in der Verlagsvorschau angesprochen hat und jetzt bin ich noch gespannter! Die Charaktere scheinen ziemlich interessant zu sein und das Thema „Hypochonder“ finde ich einfach super. Also das Buch ist mittlerweile ein absolutes Wunschbuch geworden.

    Liebste Grüße,
    Tati

  • Antworten Melanie R Sonntag, 10. Januar 2016 um 14:40

    Hallöchen :-)

    Was soll ich sagen: Ich mag humorvolle Romane und Hypochonder stehen mir persönlich nahe. Ich bin auch eher ein Pessimist und vermute hinter allem gern mal das Schlimmste.
    Dein Interview oben mochte ich sehr und es kann nie schaden, mal einen augenzwinkernden Blick auf sich selbst zu werfen ;-)

    Ich würde mich freuen und drücke die Daumen, vielleicht habe ich ja Glück.
    Lieben Gruß,

    Melanie

  • Antworten Cara Sonntag, 17. Januar 2016 um 23:25

    Hihi, also dieses Interview hat mich jetzt echt zum Schmunzeln gebracht. Ich lese ja so gut wie nie humorvolle Bücher (nicht weil die unbedingt schlecht sind, sondern eher weil mein Humor so speziell ist…), aber das Wort „Hypochonder“ macht mich jetzt doch neugierig! Mal sehen, ob es mir demnächst über den Weg läuft :)
    Liebe Grüße, Cara