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Samstag, 15. Oktober 2016

Bullet Journal | Organisier Dich neu!

Wie sagt man? Erfinde Dich neu? Rumfliegende Zettel ála To-Do-Listen? Gestopfte Terminkalender? Tausende Post-It’s, die Deinen Schreibtisch pflastern? Ich fühle mich gerade wie in einer schlecht synchronisierten Dauerwerbesendung aus den USA, schreibe es aber dennoch: „Das muss nicht länger sein!“ Die Lösung heißt Bullet Journal!

Mein inniger Dank geht gleich zu Beginn an meine Freundin und Bloggerkollegin Sandra (BücherGöre), die mich bei meinem Besuch bei ihr auf das geniale Organisationssystem gebracht hat. Dieser Beitrag besteht Deinetwegen!

Dieser Beitrag…

sollte zuerst aus zwei Themenschwerpunkten bestehen: Bullet Journal & Handlettering. Da mich das Bullet Journal zum Handlettering gebracht hat, bleibe ich auch in dieser Reihenfolge. Da es diesen Beitrag sonst gesprengt hätte und man beides auch völlig unabhängig voneinander praktizieren kann, folgt der Beitrag Handlettering demnächst. Ich hoffe, es gelingt mir als Noch-Anfänger, Dir heute das Bullet Journal verständlich näherzubringen.


Bullet was??!

Das Bullet Journal (kurz: BuJo) ist ein sehr flexibles Organisationssystem, das von Ryder Carroll aus Brooklyn, NY entwickelt wurde. Der digitale Produktdesigner ärgerte sich u.a. oft über zu viele Notizzettel, über die er letztlich den Überblick verlor und feilte lange an einem System, das sich an seine Bedürfnisse anpasste und nicht andersherum: es ist To-Do-, Einkaufsliste, Tracker, Kalender, Notiz- & Sketchbuch u.v.m. in einem! Egal, wann Du im Jahr anfängst.

HIER geht’s zur offiziellen Webseite.
(Video mit deutschem Untertitel)

Dieses Video habe ich mir bestimmt x-mal angesehen und immer wieder auf der BuJo-Website nachgelesen, was das für ein System sein und wie genau es funktionieren soll. Das Tolle: Es ist so flexibel, Du brauchst nur das Grundgerüst und wenn Du erstmal den Dreh raushast, kannst Du es ganz nach Deinen Bedürfnissen anpassen! Lass Dich nicht entmutigen, falls Du nicht sofort verstehst, wie es funktioniert!

 

Im Überblick | Was Du brauchst

  • Ein Notizbuch Deiner Wahl (ganz egal ob liniert, kariert, blanko, DINA5, DINA6…)
  • Ein Stift Deiner Wahl (Kugelschreiber, Bleistift, Füller, Fineliner…)

Tatsächlich brauchst Du als Grundlage nicht mehr als diese beiden Dinge. Du erschaffst Dir Deine Organisation nun selbst.

 

Wie das Bullet Journal funktioniert

Wenn man von dem System noch gar nichts gehört oder gesehen hat, mag das erstmal irritieren oder gar verwirrend klingen, das ging mir ganz genauso. Schaue Dir den vielen Input auf bulletjournal.com nochmal und nochmal an. Bleib dran, es lohnt sich!

Ich erkläre die Funktion des Bullet Journal gerne so, dass Deine ganzen Tätigkeiten/Termine bzw. Dein Leben vom großen Zeitraum auf einen kleinen heruntergebrochen wird: Future Log -> Monthly Log -> Weekly Log.

 

Die Module des Bullet Journal im Überblick

  • Index
  • Future Log (Jahresübersicht)
  • Monthly Log (Monatsübersicht)
  • Weekly/Daily Log (Wochen-/Tagesübersicht)

Was tut der Index? Natürlich: indexieren, Sachverhalte zuordnen. Und zwar die, die Du Stück für Stück in Dein neues Bullet Journal einträgst. Jede Seite Deines Notizbuchs erhält eine Nummer (oder hat ggfs. schon eine) und wird im Index eingetragen, sobald sie einen Inhalt besitzt. Die ersten Seiten gestalten sich meist gleich: Index -> Key -> Future Log

Beispiel:
Key (Seite 3) und Future Log (Seite 4-5) sind bereits Deine ersten Einträge im Index.

 

Der Key

Die sog. „Bullets“ = •, stehen für alle Tasks/Aufgaben, die Du erledigen möchtest und kommen überall vorne dran, eine Art Aufzählungszeichen. Jenachdem was mit ihnen passiert, gibt es folgenden „Key“ (Schlüssel), der schlichtweg über den Bullet geschrieben wird:

X = Erledigt

> = Migriert

< = Geplant

Mit X erledigte Tasks erklären sich von selbst. Am Ende jedes Monats (oder jeder Woche, jenachdem wie Du es für Dich entdeckst) lässt Du die vergangenen Wochen Revue passieren und gehst alle Weekly’s/Daily Log’s durch um zu sehen, welche Tasks nicht erledigt sind, markierst sie mit > und überträgst/migrierst sie in das neue Monthly Log des neuen Monats. Manche BuJo-Fans berichten, dass sie dadurch konsequent wurden und Aufgaben ganz rausstreichen, wenn sie z.B. einen Task bereits zwei Mal verschoben und nicht erledigt haben.

Wenn sich im August rausstellt, dass Du z.B. die Wohnung doch nicht streichen kannst und es erst im November klappt, dann markierst Du den Bullet/Task mit einem <, „planst ihn weiter“ und trägst ihn in Dein Future Log für November ein.

HINWEIS: Auch der Key ist flexibel. Manche machen für einen Termin einen Kreis statt einem Bullet oder haben einen ganz anderen Schlüssel für ihr BuJo.

 

Flexibel? Was ist jetzt flexibel?

Wie schon kurz beschrieben, besteht das Grundgerüst des Bullet Journal aus den o.g. Modulen & Tasks. Im Future Log stehen hauptsächlich Termine, z.B. auch Geburtstage in der Zukunft. Diese Termine werden auf den Monat (Monthly) heruntergebrochen. In der Monatsübersicht kommt in einer Auflistung alles rein, was Du diesen Monat erledigen möchtest. Das brichst Du wiederum auf die Wochen runter. D.h. Du überträgst Deine Sachen gefühlt immer und immer wieder, das erscheint erstmal ungewöhnlich, aber warte ab, es macht süchtig!

Was das BuJo so besonders macht ist, dass Du es jederzeit so umgestalten kannst, dass es zu Dir passt! Du möchtest eine Seite einrichten, auf der Du Deine gelesenen Bücher einträgst? Beispiel: Nächste leere Seite aufgeschlagen, Thema vergeben und Seite 8 (Beispiel) in Dein Index eintragen. Du möchtest einen Schlaftracker einrichten? Du nimmst das Notizbuch kurzerhand quer, zeichnest eine kleine Skala ein und schon haben wir einen Tracker, in den Du jeden Tag Deine Schlafqualität dokumentieren kannst, Seite 15 (Beispiel) im Index eingetragen, fertig.

 

leuchtturm1917-bulletjournal-beitragsbild

 

Und was mach ich dann…?

So ging es mir zuerst! Da einige Notizbücher bei mir rumfliegen, wollte ich sofort loslegen. Habe mir ein DINA5 großes geschnappt, brav „Index“ auf die erste Seite geschrieben, ein paar Seiten für die Zukunft freigelassen, den „Key“ notiert und dann über eine Doppelseite den „Future Log“ mit den restlichen Monaten des Jahres 2016 gelistet. (Ich persönlich liebe den gepunkteten Raster in Notizbüchern.)

Dann saß ich da und wusste gar nicht, was ich wie wo eintragen soll, mir schwirrte der Kopf von Monthly, Weekly, Tasks, Migrieren, Planen, Notieren – whoat?! Ich schrieb auf, strich durch, riss ganze Seiten raus, war unzufrieden mit mir, meinem Kopf und vor allem mit dem blöden Notizbuch, bei dem ich die Seitenzahl noch selbst notieren musste. Hashtag Luxusproblem. Einfach machen und ausprobieren ist die Devise!

Meine Ausstattung:

Ich hatte es gesehen, mich sofort verliebt und musste es haben: Ein gelbes Leuchtturm1917, DINA5, dotted. Eine fröhliche Farbe, die motiviert – und die nebenbei bemerkt bereits Seitennummern hat. Höhö. Die Notebooks von Leuchtturm sind bekanntermaßen nicht die günstigsten, haben 80g-Papier, zwei Lesezeichenbändchen und ein Gummi-Verschlussband. Mittlerweile habe ich schon mitbekommen, das einige das relativ dünne Papier nicht mögen, da hier das sog. „Ghosting“, sprich, das Durchscheinen der Schrift von der vorherigen Seite, stattfindet. Mich persönlich stört das nicht.

Als Standardstifte verwende ich die STAEDTLER Pigment Liner MARSGRAPHIC (0,3 und 0,2mm) in schwarz. Die Pigmenttinte ist wasserfest und dokumentenecht. Ich empfehle sie im Set (6 Stück, Art.-Nr. 308 SB6P) zu kaufen, das ist günstiger als Einzelkäufe, es sind sechs unterschiedliche Strichstärken und je nach Angebot ist auch ein Kalligrafie-Liner dabei.

Darüber hinaus kann man sie auch wunderbar für Handletterings verwenden, von denen ich Dir das nächste Mal erzähle.

 

Vorteile des Bullet Journal

  • Du wirst strukturierer und organisierter (Auf dem Papier ist aus dem Kopf)
  • Sichtbare Erfolgserlebnisse machen zufriedener
  • Kreative Tätigkeiten entspannen
  • Das Entdecken & Ausprobieren von neuen Layouts macht Spaß
  • Im digitalen Zeitalter ist eine Offlinetätigkeit wertvoll
  • Zeit für Dich & neue Routinen (z.B. sonntags, neues Weekly erstellen)

 

Nicht denken, einfach machen!

Es ist ungewohnt und auf jeden Fall eine Umstellung, aber es lohnt allemal sich das Organisationssystem des Bullet Journal anzusehen. Mein Tipp: Schaue YouTube-Videos, google danach, lass Dich inspirieren und merke, was für unterschiedliche Wege es gibt, sein BuJo zu nutzen und zu gestalten. Das Wichtigste ist, dass Du Dich von der Vielzahl an wunderschön gestalteten und organisierten Notizbüchern, die Du im Internet entdecken wirst, nicht entmutigen lässt. Dein Bullet Journal, Deine Organisation, Deine Gestaltung, Deine Party! Erst das Grundgerüst, dann die hübsche Fassade.

Inspiriationen, Austausch und Antworten auf all Deine Fragen, bringen auch Facebook-Gruppen wie „Bullet Journal Germany“ oder „Bullet Journal von Beginner bis Vollprofi“. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Entdecken!

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Dein Kommentar:

37 Kommentare

  • Antworten Yvonnes Lesewelt Samstag, 15. Oktober 2016 um 10:04

    Hey!
    Danke für den Beitrag. ich muss allerdings gestehen, dass ich (auch wenn ich inzwischen mehrere Beiträge zu dem Thema gelesen habe) noch immer nicht weiß, wie ich das angehen soll. Ich bin ja in allen Lebensbereichen extrem chaotisch. Auf der Arbeit habe ich inzwischen in 17 Arbeitsjahren bestimmt mindestens 10 Mal versucht, mich zu strukturieren, To-Do-Listen anzulegen, Ordner mit Aufgaben anzulegen, die Aufgaben-Funktion von Outlook zu nutzen, etc. und immer wieder ist es im Chaos versunken, ich habe vergessen meine Listen weiter zu führen und trotzdem habe ich meinen Arbeitsplatz sehr gut im Griff. Ich glaub, ich bin einfach nicht der Typ fürs strukturieren, auch wenn ich es total gerne wäre. Aber, ich schaue mich trotzdem nochmal weiter um.
    LG
    Yvonne

    • Antworten Bröselchen Samstag, 15. Oktober 2016 um 10:09

      Liebe Yvonne,
      vielen Dank für Dein Feedback, ich kann das total nachfühlen! Ich bin auch kein Hardcore-BuJo-Junkie, aber manchmal bin ich echt froh, dass ich es schon in meinem Handtaschenbegleiter stehen habe und die Routine, regelmäßig damit zu arbeiten, ist mittlerweile ein „Zeit für mich“-Punkt geworden.
      Ich wünsche Dir, dass Dich das flexible System doch noch gewinnen kann. So von Chaot zu Chaot ;-)
      LG, Brösel

      • Antworten Yvonnes Lesewelt Samstag, 15. Oktober 2016 um 10:27

        Danke dir!
        Ich habe mich gerade in der einen der beiden FB-Gruppen, die du empfohlen hast mal umgeschaut. Die Aufnahme ging sehr schnell. Die haben natürlich Recht, dass einer der Vorteile eines selbst gestalteten Journals ist, dass man, auch wenn man mal vergisst weiterzumachen, einfach die nächste Seite aufschlagen kann und dann wieder anfängt. Man hat nicht, wie beim gekauften Kalender, dann extrem viele ungenutzte Seiten dazwischen. Das ist ein guter Hinweis, fand ich.
        LG Yvonne

  • Antworten Rebecca Samstag, 15. Oktober 2016 um 10:20

    Wunderbarer Beitrag!

    Ich hab ja erst vor letztens damit angefangen und muss sagen, dass mir das immer mehr gefällt und ich mich dran gewöhne. Und genau das hat mir wohl auch für das Bloggen gefehlt. Ich hab nämlich eins ausschließlich für das Bloggen angelegt. Damit ich gerade nach dem Blogumzug alte Beiträge nicht vergesse zu überarbeiten. Also plane ich in der Woche hier und da extra Tage ein, wo ich gezielt nacharbeite. Aber auch wenn es um neue Beiträge geht, was am noch an der Blogoberfläche gemacht werden soll, etc. Das ich Deadöines für Rezensionsexemplare nicht verschwitze usw.

    Die optische Gestaltung würde ichbei Zeiten noch etwas ausarbeiten für mich. Aber das Grundgerüst ist so simpel und har mich echt überzeugt!

    Liebste Grüße
    Rebecca

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:24

      Liebe Rebecca,
      vielen Dank für Deinen Input, besser hätte ich es nicht sagen können, das hat die flexible Benutzung des BuJo auf den Punkt gebracht. Alles kann, nichts muss und mittlerweile genieße ich die organisatorische Sicherheit, die das Handtaschenbegleiterlein mir bietet.
      LG und schönen Sonntag, Brösel

  • Antworten Sommermaedel22 Samstag, 15. Oktober 2016 um 10:34

    Liebe Dani,

    ein wirklich toller Beitrag, der mir das ganze schon etwas weniger wirr erscheinen lässt. Ich bin schon öfter über das BuJu gestolpert, aber mal ganz ehrlich? Alle Beiträge, Videos und Bilder haben mich da eher noch verwirrter zurückgelassen. Irgendwie hat mir da die Erleuchtung gefehlt und ich kann/konnte da die Begeisterung dafür überhaupt nicht nachvollziehen. Das muss ja alles furchtbar anstrengend und chaotisch sein. Aber nach deinem Beitrag finde ich es gar nicht mehr so verwirrend und überhaupt nicht mehr chaotisch. Wie lange hast du denn das BuJu schon? Und du kommst damit gut zurecht?
    Ich bin immer noch am überlegen, evtl. nehme ich das ganze dann doch mal in Angriff. Aber irgendwie traue ich mich da immer noch nicht so recht ran.

    Liebe Grüße
    Corinna

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:22

      Liebes Sommermaedel :),
      vielen Dank für Dein nettes Feedback, denn ich hatte wirklich Befürchtung, dass ich es eher verwirrend als verständlich erklären kann. Das freut mich sehr! Ich kann auch gut verstehen, dass Dich die vielen hunderten Ansätze im Web verwirrt haben, denn sie sind ja oft einfach auch so unterschiedlich.
      Ich habe mein BuJo jetzt ca. 3 Monate und nutze es jetzt nicht hardcoremäßig, merke aber immer mehr, welch organisatorische Sicherheit es mir bietet und das ich die Routine zum „Gestalten“ und Eintragen mittlerweile sehr schätze. Zeit für mich!
      Das Wichtigste ist, fang einfach an, immerhin habe ich auch erstmal Seiten rausgerissen und wusste überhaupt nicht wie und was. Das wächst mit der Zeit, glaub mir! Ausprobieren ist die Devise, ich wünsche Dir viel Spaß beim Entdecken!
      Liebe Grüße und schönen Sonntag, Brösel

  • Antworten Erika Mager Samstag, 15. Oktober 2016 um 11:02

    Ohne mein Bujo kann ich gar nicht mehr. ;-)
    Danke für die schöne Einführung für newbies.

    Gruß Erika

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:07

      Liebe Erika,
      vielen Dank und sehr gerne.
      Fröhliches weiter“bujo“en :-)
      LG, Brösel

  • Antworten Karin Samstag, 15. Oktober 2016 um 11:33

    Alles kann, nichts muss.
    Das finde ich so toll am Bullet Journal.
    Ich habe zum Beispiel keinen Key – ich weiß ja was ich mache und das Bullet ist ja nur für mich :-)
    Das Future Log, mache ich auch ganz zwanglos, gerade so wie ich lustig bin. Und so sehen dann auch meine Weekly´s aus. Eigentlich nie gleich :-)

    Bärbel Born (auch in der Gruppe) hat das Video mal auf Deutsch übersetzt. Vielleicht für alle die engl. nicht so gut können eine gute Alternative.

    LG
    Karin

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:18

      Liebe Karin,
      Danke für Dein Feedback! Richtig, den Key nutze ich auch nur selten, genau wie der Index. Bei mir ist es noch nicht so umfangreich, dass ich die Seiten jetzt nachschlagen müsste, da bin ich mit „Suchen“ noch sehr viel schneller ;-) Bei den Weekly-Designs bin ich auch noch sehr flexibel, probiere rum, was am besten zu mir passt. Alles kann, nichts muss, wie du sagst.
      LG und schönen Sonntag,
      Brösel

  • Antworten Eva Samstag, 15. Oktober 2016 um 20:52

    Hey,
    danke für den interessanten Beitrag. Ich überlege mir schon länger, wie ich Arbeit, Diss, Blog und Familie besser organisieren kann. Bisher hab ich alles irgendwann aufgegeben und versuche alles im Kopf zu behalten. Funktioniert leider nicht immer. Vielleicht probieren ich das BuJo mal aus.

    Lg
    Eva

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:09

      Liebe Eva,
      sehr gerne! Ich kenne das Gefühl, wenn man einfach irgendwas sucht, wo man alles miteinander vereinen kann. Bisher war es auch immer hier ein Zettel, hier der Kalender und dort noch schnell das aufgeschrieben.
      Ich wünsche Dir viel Spaß beim Entdecken!
      LG, Brösel

  • Antworten Nicci Sonntag, 16. Oktober 2016 um 0:01

    Toller, informativer Beitrag :) Danke dafür!
    Ich habe mir auch schon ein Leuchtturm BuJo bestellt und warte ganz sehnsüchtig drauf.
    Coole, ausradierbare Stifte (schwarz & pink) und ein Brush Pen sind bereits angekommen.
    Werde direkt mal in den FB Gruppen stöbern.

    LG & ein schönes Wochenende,
    Nicci Trallafitti

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:09

      Liebe Nicci,
      vielen Dank für Dein nettes Feedback! Ich lese schon Deine Motivation raus und wünsche Dir ganz viel Spaß beim Gestalten bzw. Beginn der ersten Seiten, das ist immer besonders aufregend.
      LG und schönen Sonntag, Brösel

  • Antworten Tintenhain Sonntag, 16. Oktober 2016 um 8:15

    Ich finde, es klingt sehr zeitaufwändig. Ich nutze einen A5-Taschenkalender mit Wochenkalendarium und Uhrzeiten. Platz für anderes gibt es auch. An Übertragen genügt mir völlig, dass ich meinen Kalender mit dem Familienkalender im Flur abgleichen muss. :-) Der hat auch ein rotes Post-it-Fähnchen für die Bücherei, so dass der nächste Rückgabetermin markiert werden kann. Ist nur immer nicht ganz einfach einen mit sechs Spalten zu finden.
    Der Einkaufszettel hängt am Kühlschrank, jeder kann drauf schreiben und wer einkaufen geht, nimmt ihn mit. Ansonsten würde wohl alles an mir kleben bleiben.
    System funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich würde es wohl nicht schaffen, immer zu übertragen.

    Liebe Grüße
    Mona

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:14

      Liebe Mona,
      nein, zeitaufwendig ist es nicht wirklich. Ich verbringe maximal 10 Minuten täglich damit, das Grundgerüst für die neue Woche mache ich sonntags, was schöne spaßige Zeit für mich ist. Eine Mischung aus Organisation & Hobby. Ich wurde dadurch sogar produktiver und freue mich neuerdings auf meine Routine am Sonntag, das neue Weekly zu erstellen. Die Dinge bleiben gleich viel besser im Kopf, wenn man sie selbst notiert hat.
      Das Bullet Journal ist auch nicht nur dafür da Aufgaben zu übertragen, man kann anhand eigener Layouts auch „Bücherei-Rückgabelisten“ erstellen, das ist das Schöne daran. Wie es mit Kindern & Co. gehandhabt wird, dazu hab ich jedoch keine Referenzen.
      LG, Brösel

  • Antworten Rena Sonntag, 16. Oktober 2016 um 10:22

    Hallo Bröselchen,

    freue mich, das dein Beitrag nun endlich online ist und ich ihn lesen konnte.
    Ich benutzte das Bullet Journal System schon seit letztem Jahr, allerdings mit einer kleinen Unterbrechung weil ich von Zeit zu Zeit einfach das Gefühl habe, etwas neues testen zu müssen. (Ja, im Grunde komme ich sowieso immer wieder zurück, aber was solls.)
    Übrigens kann ich dir nur recht geben, man sollte nicht ewig überlegen was in das eigene Bullet Journal gehört. Vor allem bringt auch der Gedanke nicht, bei anderen alles viel schöner aussieht. (Bei anderen ist das Gras schließlich immer wesentlich grüner.) Das Journal wächst von ganz alleine, wenn man es denn nur lässt.

    Viele herzliche Grüße,
    Rena

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:16

      Hallo Rena,
      vielen Dank für Dein Feedback! Ich habe auch manchmal kleine Unterbrechungen drin, das finde ich an sich nicht schlimm, wenn keine gravierenden Termine vergessen werden, ist doch genau das das Schöne am BuJo. Seiten werden nicht leer gelassen, wie bei einem normalen Kalender und man kann jederzeit einfach wieder einsteigen.
      Es freut mich, dass Dir der Beitrag gefällt, dankeschön!
      Hab einen tollen Sonntag und LG,
      Brösel

  • Antworten Thomas Sonntag, 16. Oktober 2016 um 10:52

    Hi,
    das Thema scheint ja im Moment sehr angesagt zu sein. Ich hatte das ja zuerst als so ein „Beauty-Bloggerinnen-Gedöns“ abgetan, dann aber festgestellt, dass ich ja selber gerade einen neuen Kalender (Moleskine) gekauft habe, mir parallel Notizen zur aktuellen Lektüre mache und an wieder anderer Stelle Blogideen etc. notiere. Das könnte man ja auch alles in einem BuJo festhalten ;-) Vor Jahren habe ich auch ziemlich intensiv meinen Filofax benutzt.
    Daher vielen Dank für deinen Artikel, werde mir ein paar Videos dazu anschauen und dann entscheiden, ob das was für mich ist.
    Liebe Grüße
    Thomas

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:25

      Lieber Thomas,
      solche Rückmeldungen zaubern mir immer ein besonders großes Lächeln aufs Gesicht, dankeschön!
      Ich finde es auch erstaunlich, inwieweit schon andere Organisationsformen damit verbunden sind und man es einfach nochmal umstellt und dann DAS Schema für sich gefunden hat. Ich hoffe, Du hast ein paar hilfreiche Videos entdeckt und Dich für das System begeistern lassen können.
      LG und schönen Sonntag, Brösel

  • Antworten Nana Sonntag, 16. Oktober 2016 um 11:00

    Höö, sehr lässig! Wird ausprobiert! :)

    LG und schönen Sonntag,
    die Nana

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:26

      Liebe Nana,
      das freut mich, dankeschön!
      Schönen (lässigen) Sonntag zurück & LG
      Brösel

  • Antworten Dani Sonntag, 16. Oktober 2016 um 12:58

    Klingt auf jeden Fall sehr kreativ und strukturiert, aber auch verwirrend :)
    Vielleicht werde ich es auch einmal austesten.

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 16. Oktober 2016 um 17:03

      Liebe Dani,
      das glaube ich Dir sofort! Probiere es einfach mal aus und Du wirst bald merken, ob Du dich daran gewöhnen könntest oder nicht.
      Viel Spaß beim Entdecken und schönen Sonntag noch,
      Brösel

  • Antworten Cara Sonntag, 16. Oktober 2016 um 22:07

    Liebes Bröselchen,
    ich finde deinen Beitrag auch sehr gelungen! Besonders, weil du ein bisschen Abstand nimmst von den ganzen perfekten Layouts/Spreads, die immer häufiger in meinem IG Feed auftauchen. Zugegeben, auch ich schaue mir gern zur Inspiration besonders hübsche Layouts an (zB von bohoberry), aber ich weiß, dass ich nie die Zeit haben werde, dass so umzusetzen… Seit August teste ich mich jetzt aus, probiere mich viel aus und ich bin froh, wieder einen ‚braindump‘ auf Papier zu haben. Ich habe zwar das Gefühl, dass ich mein persönliches System noch nicht gefunden habe, aber da ich nebenbei noch einen geliebten Kalender habe, der im Dezember ausläuft, habe ich ja noch ein bisschen Zeit, um Dinge auszuprobieren. Ich würde mich auf jeden Fall sehr über weitere Beiträge von dir zum Thema Bullet Journal freuen!
    Liebe Grüße, Cara

    • Antworten Bröselchen Montag, 17. Oktober 2016 um 7:25

      Liebe Cara,
      vielen Dank für Dein Feedback, das hilft mir sehr zu sehen, dass der Beitrag auch in die richtige Richtung geht. Bei mir wechselt die Ansicht auch noch in Teilen, z.B. habe ich schon festgestellt, dass hochformatige Spalten aufgrund meiner großen Schrift nicht gut geeignet sind.
      Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude beim Entdecken!
      LG, Brösel

  • Antworten Tatze Sonntag, 16. Oktober 2016 um 22:48

    Hey Brösel :)

    ich finde das System vom BuJo super interessant und überlege andauernd auch damit anzufangen. Andererseits habe ich meine Termine und ToDos immer und überall gerne dabei, was irgendwie einfacher mit dem Handy ist. Aber du hast auch Recht, dass eine Offlinetätigkeit wertvoll ist. Schwierig, schwierig, schwierig :D

    Liebste Grüße,
    Tati

    • Antworten Bröselchen Montag, 17. Oktober 2016 um 7:22

      Liebe Tati,
      wenn es Sich beruhigt, ich habe mein BuJo immer in der Handtasche und bevor ich schnell etwas lieblos reinkritzle, klebe ich einen Post-It auf das BuJo um den neuen Termin anschließend sauber nachzutragen ;-)
      Probiere es doch einfach mal aus! Viel Spaß beim Entdecken!
      LG, Brösel

  • Antworten Dieter Walter Montag, 17. Oktober 2016 um 12:59

    Hallo,
    wollte noch etwas unter meinen gestrigen Kommentar hier schreiben, aber der ist nun verschwunden. Schade! Nun habe ich in meinem eigenen Blog geschrieben (Link hierher ist am Ende meines aktuellen Beitrags). Vielleicht taucht mein Kommentar ja hier irgendwo an falscher Stelle wieder auf. Hier also findest Du den Link und einen kleinen Kommentar:
    http://buecherdidi.blogspot.de/
    Weiter viel Erfolg!
    Dieter Walter (aka Viktor Glass)

    • Antworten Bröselchen Montag, 17. Oktober 2016 um 17:15

      Lieber Dieter,
      das tut mir sehr leid und wundert mich auch, denn die Kommentare werden generell automatisch veröffentlicht oder würden im Zweifelsfall im Spam landen. Dort habe ich jedoch nachgesehen und nichts finden können.
      Danke für Deine Verlinkung und dass Dich das Bullet Journal ebenso begeistern kann :-)
      Liebe Grüße und guten Wochenstart, Brösel

  • Antworten Lovely Bloggestöber #10 | Lovely Mix Samstag, 22. Oktober 2016 um 18:57

    […] es demnächst auch hier auf dem Blog. In der Zwischenzeit könnt ihr hierzu bei Kim vorbeischauen. Und auch bei Brösel (gut, ok, der ist aus dem Oktober, aber passt halt gerad so gut dazu […]

  • Antworten Bella Montag, 31. Oktober 2016 um 13:12

    Huhu :)

    Ein wirklich toller Beitrag! Ich glaube diese Art von Organisation könnte auch etwas für mich sein. Werde mich bestimmt in näherer Zukunft etwas mehr darüber informieren und es auch mal ausprobieren :) (Notizbücher habe ich bereits genügend…*g*)

    Liebe Grüße
    Bella

    • Antworten Bröselchen Sonntag, 13. November 2016 um 22:10

      Liebe Bella,
      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, leider hat ihn erstmal der Spamfilter geschluckt. Bei „neuen Gesichtern“ ist er immer ganz vorsichtig, der Gute ;-) Ich hoffe, Du konntest mittlerweile das Bullet Journal für Dich entdecken und in eines Deiner vielen Notizbücher integrieren? Es freut mich sehr, dass mein Beitrag Deine Neugier wecken konnte. Dankeschön!
      Liebe Grüße, Brösel

  • Antworten Sandra Donnerstag, 29. Juni 2017 um 11:41

    Hey!

    Nach langer Suche bin ich auf Deinen Artikel gestoßen und finde den echt super!
    Ich hab mir doch schon so einiges auf Deutsch und Englisch durchgelesen hab aber irgendwie nie ganz verstanden wo ich anfangen soll.
    Du hast das alles so super strukturiert, dass ich jetzt mit meiner Planung angefangen habe.

    Danke. :)

    • Antworten Bröselchen Donnerstag, 29. Juni 2017 um 11:45

      Liebe Sandra,
      Dein Feedback freut mich wirklich sehr, vielen lieben Dank und frohes Journaling!
      LG, Brösel

  • Antworten Mein Bullet Journal | Kates Bücherregal Sonntag, 30. Juli 2017 um 16:59

    […] euch hat der Einblick in mein Bullet Journal gefallen. Darauf gekommen bin ich eigentlich nur durch Brösels Bücherregal. Schaut unbedingt mal bei ihrem Beitrag dazu vorbei und lasst euch anstecken! Am Besten dann auch […]